2-Tages-Wanderung Burg Teck mit Übernachtung
17.04.2026
Burg Teck
Eine Wandergruppe von NaturAktiv Bösingen e.V. hatte am vergangenen Freitag und Samstag unter der Leitung des Wanderführerehepaars Alperstedt zu einer 2-tägigen Wanderung Nähe der Burg-Teck mit einer Übernachtung auf derselben eingeladen. Sonniges Wetter begleitete die 15-köpfige Wanderschar an beiden Tagen. Am Freitag startete man vom Wanderparkplatz Hörnle zum nahegelegenen Hörnle, von wo man aus eine grandiose Aussicht auf das Albvorland und in die Ferne bis zu den drei Kaiserbergen hatte. Danach ging es am östlichen Tecktraufweg entlang an der Teckberghütte vorbei über den Sattelbogen. Über einen steilen Weg auf einem felsigen Bergkamm erreichte man die sich idyllisch im Wald versteckte Ruine Rauber, welche nur über eine Holzbrücke zu erreichen war. Auch von hier aus hatte man ebenfalls einen tollen Ausblick. Weiter ging es dann über die Rauberhütte den Teckberg hinauf zum Gelben Fels, von welchem man wiederum einen fantastischen Blick ins Lenninger Tal sowie ins Umland hatte. Das letzte Stück auf dem Teckberg-Gratweg führte die Wandergruppe zur Burg Teck (s. Foto), bei welcher man bei leckerem Essen und angeregter Unterhaltung zum Abschluss des Tages noch einen wundervollen Sonnenuntergang bestaunen konnte. Am zweiten Tag wanderte man nach dem Frühstück unterhalb der Burg entlang am geheimnisvollen Sybillenloch vorbei in einer herrlichen Landschaft zu den Fahrzeugen. Ein weiteres Highlight auf der Fahrt zur nächsten Wanderung führte die Wandergruppe mit einem Abstecher in Gutenberg zu einem außerordentlich schönen Geotop, der traumhaften weißen Lauter nebst einem breiten Bachbett, versehen mit kleinen Kalksinterterrassen sowie einem Bewuchs von verschiedenen Wasserpflanzen, welches an einen kleinen Ausschnitt an die Plitvicer Seen erinnerte, was einen nachhaltigen Eindruck hinterließ. Die zweite Wanderung führte vom Parkplatz zwischen dem Hofgut Reußenstein und dem Ziegelhof zunächst durch einen Hohlweg vorbei an einer historischen Papiermühle. Von dort wanderte man an der Fils entlang durch das zauberhafte Hasental, an welcher sich die Wanderschar an der Klarheit des Wassers sowie dem Bewuchs erfreuen konnten. Die Mittagsrast fand dann am Filsursprung, einer Karstquelle, statt, welche nicht weniger attraktiv war. Der Rückweg führte dann zur Ruine Reußenstein, einer Felsenburg, welche eindrucksvoll auf einer steilen Felsnadel am Nordrand der Schwäbischen Alb thront und einen weiten Blick ins Neidlinger Tal bot. Abgerundet wurde der Tag noch bei einer Schlusseinkehr in einer Gaststätte Nähe Lenningen, in welcher der Dank für die gute Organisation der beiden herrlichen Tage den Wanderführern ausgesprochen wurde.

